HISCOX E-COMMERCE-UMFRAGE 2021: ONLINESHOPS UNTERSCHÄTZEN EXISTENZBEDROHENDE RISIKEN
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Im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox befragte das Marktforschungsunternehmen techconsult der Heise-Gruppe im Juni 2021 in einer repräsentativen Umfrage 200 Entscheider von Firmen, die einen Onlineshop betreiben, zu ihrer Wahrnehmung gewerblicher Risiken sowie nach ihren Anforderungen an eine Onlineshop-Versicherung. Einige wichtige Erkenntnisse aus der Studie haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Hiscox E-Commerce-Umfrage

  • Mehrheit der Onlineshops in Deutschland schätzt gewerbliche Risiken zu gering ein
  • IT-Sicherheitsmaßnahmen vielerorts noch nicht ausreichend implementiert
  • Ein Großteil der Onlineshop-Betreiber wünscht Absicherung von Haftpflicht- und Cyber-Gefahren

Einige wichtige Erkenntnisse im Detail

Realitätscheck: Gewerbliche Risiken

Bei Vermögensschadenhaftpflicht-Risiken klafft eine Lücke zwischen Wahrnehmung und Realität: Risiken wie Urheberrechtsverletzungen werden von Onlineshop-Betreibern zu großen Teilen als nicht existent oder sehr gering bewertet. Gleichzeitig verursachen sie allerdings 40% aller Schäden von Berufshaftpflichtversicherungen.

Cyber-Risiken

Cyber-Risiken werden insbesondere von Kleinstunternehmen als eher gering eingeschätzt: So sind Betriebsunterbrechungen durch Hackerangriffe für 60% der kleinen Unternehmen nur von geringem Risiko. Zwar machen Cyberschäden nur 13% aller Schäden aus (Tendenz steigend), kommt es zu einem Schaden, sind die Durchschnittskosten hier aber am höchsten.

Grund dafür sind u.a. unzureichende Implementierung von IT-Sicherheitsmaßnahmen: So fehlen Firewalls oder abgestufte Rechtekonzepte bei bis zu 56% der Onlineshops. Ein gefährliches Versäumnis, denn so machen Hackerangriffe bereits heute 95% der CyberSchadenfälle bei Onlineshops aus und verursachen im Vergleich zu anderen Risiken die höchsten Durchschnittschäden.

Wunsch nach umfassender Deckung

Onlineshops erwarten umfassende Deckung: Obwohl Haftpflicht- und Cyber-Risiken als gering eingeschätzt werden, erwartet die Mehrheit der Onlineshop-Betreiber deren Deckung im Rahmen einer Onlineshop-Versicherung: Berufshaftpflicht (55%), Betriebshaftpflicht (49%), Cyber-Risiken (64%). 42% der Onlineshops wünschen sich zudem im Rahmen einer Onlineshop-Versicherung die Abdeckung der Haftung für zugekaufte Produkte innerhalb und außerhalb der EU.

Hier finden Sie weitere zentrale Ergebnisse sowie Infografiken zur Hiscox E-Commerce-Umfrage.

„Das Delta zwischen Risikowahrnehmung, tatsächlichen Schadenfällen und dem Wunsch nach Absicherung lässt darauf schließen, dass gewerbliche Risiken für einen Großteil der Onlineshops in Deutschland noch sehr abstrakt und vermeintlich weit weg sind. Doch schon ein einzelner Schaden kann für die Onlineshop-Betreiber existenzbedrohende Ausmaße annehmen, sei es eine Abmahnung, ein Personenschaden durch ein verkauftes Produkt oder die Betriebsunterbrechung im Weihnachtsgeschäft.

Peter Pillath, Underwriting Manager Commercial Property, Hiscox

 

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