Der VM-Hiscox-Risikobarometer Selbstständige: Sorgen, Risiken & Herausforderungen der Zielgruppe

  • Die Top-Risiken für Selbstständige
  • Versicherungslücken und Tipps zur Kundenansprache
  • Factsheet zum Download 
Freelancer:in werden: Diese 5 Punkte sollten Sie auf dem Weg in die Selbstständigkeit beachten

Die größten Risiken sehen Selbstständige aktuell bei steigenden Kosten, der Inflation, den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung (Auftragsmangel, Wettbewerb, etc.). Das Risiko einer existenziellen Gefahr schätzt jeder fünfte Selbstständige als hoch bis sehr hoch ein. Vor allem kleine Selbstständige mit geringem Umsatz von bis zu 70.000 EUR fühlen sich besonders gefährdet (25%). Zu diesen Ergebnissen kommt der erste VM-Hiscox-Risikobarometer Selbstständige. Und es gibt noch viele weitere interessante Erkenntnisse rund um die Geschäftssicherheit von kleinen und größeren Unternehmen – lesen Sie hier:

Die Top-existenzbedrohende Risiken der Selbstständigen

  1. Krankheit oder Unfall mit Ausfallzeit
  2. Ausfall von IT-Systemen
  3. Zahlungsausfall bei einem Auftraggeber
  4. Cyber- und Datenrisiken
  5. Rechtsstreitigkeiten mit einem Auftraggeber
  6. Ausfall von Maschinen / Produktionsanlagen
  7. Änderung der Lebensumstände wie Familiengründung oder Scheidung
  8. Schäden oder Verlust z.B. durch Einbruchdiebstahl oder Brand

Das größte persönliche Risiko sehen Selbstständige in eigenen Krankheiten oder Unfällen mit Auszeiten. Aber auch der Ausfall von IT-Systemen, Cyber- und Datenrisiken, Zahlungsausfälle bei Auftraggebern und Schäden durch Einbruch oder Brand sehen sie als Gefahren, die ihre unternehmerische Existenz bedrohen würden. Gegen die finanziellen Folgen dieser Risiken können sich Selbstständige natürlich versichern. Entscheidend ist aber auch – und dies hat die Umfrage ebenfalls ergeben – dass ihr Risikobewusstsein  immer noch nicht geschärft ist. Dies stellt für Sie und uns eine besondere Verantwortung, aber auch eine große Chance dar!

Tobias Wenhart
„Freelancer und Solo-Selbständige sehen die wirtschaftliche Lage und ihre Risikolage pessimistischer als Unternehmer mit Mitarbeitern. Überraschend aus unserer Sicht ist deshalb besonders, wie wenige von ihnen tatsächlich schon abgesichert sind.“
Tobias WenhartDirector Marketing, Direct Business & Partnerships bei Hiscox

Die Versicherungslücken – Ansätze für Ihre Kundenansprache

Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland sind nicht ausreichend versichert. Die wichtigsten Gründe für die niedrige Absicherung sind die Kosten und ein empfundener Mangel an Bedarf:

  • Nur 54% der Befragten sind gegen betriebliche Risiken versichert (größere Selbstständige allerdings häufiger)
  • Nur jeder Fünfte (22%) hat sich gegen den Ausfall von IT-Systemen abgesichert
  • Nur ein Drittel (36%) hat eine Versicherung für den Ausfall von Maschinen/Produktionsanlagen
  • Knapp die Hälfte (47%) haben sich nicht gegen Cyber-Risiken abgesichert

ABER: Selbstständige wünschen sich auch bessere Bedingungen bei der Absicherung von Risiken (24%).

1) Welche Versicherungen werden abgeschlossen?

  • die Betriebshaftpflicht (66%)
  • die Sach-/Inhaltsversicherung (48%) und
  • die Elektronikversicherung (31%)

2) Warum fehlt die Berufs-/Vermögensschadenhaftpflicht?

Diesen Schutz sehen die Unternehmer nicht als eine der wichtigsten Versicherungen an. Das kann jedoch verhängnisvoll werden. Denn das Existenz bedrohende, wahrgenommene TOP 1 Risiko (44%) , nämlich der Ausfalldurch Krankheit oder einen Unfall, führt häufig zu Schäden durch Projektverzug, -ausfall oder -abbruch. Das sind übrigens die bei Hiscox derzeit am häufigsten gemeldeten Schadenfälle. Eine Vermögensschadenhaftpflicht würde den Unternehmen entsprechend viel Sicherheit bieten.

Aber auch Schäden durch die Verletzung von Rechten Dritter, wie z.B. Urheberrecht oder Markenrecht sowie durch mangelhafte Leistung/Fehlberatung, die zu einem Schadenersatzanspruch seitens des Kunden führt, sind seitens der Police abgedeckt. Daher ist die Berufs-/Vermögensschadenhaftpflicht besonders für Berufsgruppen wie IT-Dienstleister, Unternehmensberater, Agenturen & Kreative empfohlen. Der Hiscox Vorteil: Viele Auftraggeber dieser Berufsgruppen verlangen einen Versicherungsnachweis, welchen sich Ihre Kunden direkt nach dem Abschluss ganz einfach online in der Hiscox Business Academy herunterladen können.
 

3) Welchen Fazit ziehen wir?

Es gibt viel Aufklärungsarbeit und Potenzial für Sie als Makler. Hierfür erhalten Sie im Folgende hilfreiche Vertriebsunterstützung.

Spezialfall Cyber-Risiken

Für kleine Unternehmen stellt ein Hacker-Angriff eine Existenzbedrohung dar. Sie wird von vielen Selbstständigen bislang aber offenbar nicht ernst genommen: Erst jeder Vierte von ihnen hat Maßnahmen zur Absicherung gegen eine solche Attacke und ihre Folgen getroffen. Viele setzen dabei auf technischen Maßnahmen. Eine entsprechende Versicherung haben nur 25% abgeschlossen:

  • Nur jeder vierte Selbstständige (25%) hat sich gegen Cyber-Risiken abgesichert.
  • Gut ein Viertel (28%) sieht hier Nachholbedarf und plant zumindest, sich abzusichern.
  • Jeder siebte Selbstständige (16%) wurde schon einmal Opfer eines Cyber-Angriffs.
  • Sorgen über einen Cyber-Angriff machen sich 23%, bei größeren Unternehmen sind es 28%
Mock-Up_Factsheet_Makler_VM-Risikobarometer

Tipps und Vertriebsunterstützung

Die Sensibilisierung der Kunden für Risiken des Alltags – beruflich wie privat – gehört zu Ihren und unseren wichtigsten Aufgaben. Als Unterstützung für Ihre Kundengespräche haben wir ein Factsheet mit den wichtigsten Erkenntnissendes VM-Hiscox-Risikobarometers Selbstständige 2023 sowie Tipps zur Identifizierung von beruflichen Risiken erstellt.

Sichern Sie sich zudem unsere ausführliche grafische Zusammenfassung der Studie und entdecken Sie auch gleich die Hiscox Versicherungslösungen für Selbstständige und Unternehmen: