Der 14. Hiscox Kunstpreis

Impressionen aus Hamburg

Galerieraum_Hiscox
Janna Lena Baierle, Underwriter Art & Private Clients Hiscox

Hiscox hat eine ganz besondere Leidenschaft für Kunst. Wir versichern diese nicht nur, wir sammeln und fördern diese auch. In Deutschland haben wir bereits seit 2008 eine besondere Beziehung zur Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg. Dort wird jedes Jahr der mit € 7.500 dotierte Hiscox Kunstpreis an eine kreative Studentin oder einen kreativen Studenten verliehen. Aufgrund von Corona musste die eigentlich für November vorgesehene Preisverleihung verschoben werden – am 11. Februar war es dann aber zum 14. Mal so weit und der Hiscox Kunspreis 2021 wurde verliehen.

Insgesamt waren zwölf junge Künstlerinnen und Künstler für den Hiscox Kunstpreis nominiert und präsentierten hierfür verschiedenste Werke – von Malerei und Objekten über Skulpturen und interaktive Rauminstallationen bis hin zu Videoarbeiten.

Unsere Kollegin Janna-Lena Baierle, Underwriter Art & Private Clients bei Hiscox in Hamburg, war mit vor Ort und hat für uns die Stimmung eingefangen.

Janna-Lena, Du begleitest seit Jahren den Hiscox Kunstpreis. Wie läuft die Normierung eigentlich ab?

Ein paar Wochen vor der Preisverleihung werden die besten Künstlerinnen und Künstler der Hochschule von ihren Professorinnen und Professoren ausgewählt und Prof. Martin Köttering, dem Präsidenten der HFBK, vorgestellt. Dieser nominiert im Anschluss die besten Zwölf, die sich dann der Fachjury stellen dürfen.

Wie verschaffte sich die Jury in diesem Jahr einen Überblick über die nominierten Kunstwerke und wie ging es dann weiter?

Dies geschah am Tag der Preisverleihung. Es begann mit einem dreistündigen Präsentationsrundgang für die Jury durch die Ausstellung der zwölf nominierten Werke im neu eröffneten Atelierhaus der HFBK. Alle Künstlerinnen und Künstler standen dort Rede und Antwort. Ich durfte die ganze Zeit dabei sein und konnte somit auch jeden Künstler und jedes Werk näher kennenlernen – genau wie die Jury. Während der darauffolgenden geheimen Jurysitzung konnte ich hochspannende Einblicke in die Beurteilungskriterien und aktuelle Background-Stories aus dem Kunstmarkt erhalten. Anschließend wurde weit über zwei Stunden diskutiert und die Begründung für die Auswahl erarbeitet. Dann endlich haben die Jury, Prof. Köttering und ich den Preis vor großem Publikum in der Aula der Kunsthochschule verliehen.

Wer gehörte in diesem Jahr zur Jury?

Zur diesjährigen Fachjury gehörten Krist Gruijthuijsen (Direktor des KW Institute for Contemporary Art in Berlin), Fatima Hellberg (Direktorin des Bonner Kunstvereins) und Chloe Stead (freie Autorin und Redakteurin des Londoner Kunstmagazins frieze). Derart fachkundige Jurymitglieder sind für die Künstlerinnen und Künstler von sehr hoher Bedeutung.

Was war aus Deiner Sicht der schönste Moment der diesjährigen Verleihung?

Der Gewinner wurde sehr bejubelt und wahnsinnig viele StudentInnen und ProfessorInnen freuten sich mit ihm. Ich durfte ihn von der Preisübergabe in der Aula im Altbau bis in den Neubau mit der Ausstellung begleiten, wo wir noch Fotos machen durften. Wir haben fast 30 Minuten durch die Gratulanten-Schaar gebraucht. Das war sehr rührend.

Was ist die Motivation, auch im Jahr 2023 den Hiscox Kunstpreis wieder zu verleihen?

Es ist uns eine Herzensangelegenheit, junge, begabte Künstlerinnen und Künstler zu fördern. Als erfahrener Kunstversicherer wissen wir um den Wert und die Einzigartigkeit von Kunst sowie um die Hingabe, die in jedem einzelnen Werk steckt – was sich wieder sehr eindrucksvoll in den hier ausgestellten Arbeiten zeigt. Mit unserem Kunstpreis wollen wir diese Leidenschaft sowie die jungen Talente in ihrem künstlerischen Schaffen weiter unterstützen.

Vielen Dank, Janna-Lena, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns vom 14. Hiscox Kunstpreis zu berichten! Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!