Cyber-Versicherungen und die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Thema

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat in diesem Jahr jeden mehr als beschäftigt. Aufgrund der seit dem 25. Mai 2018 anzuwendenden Verordnung rechnen wir mit einer erhöhten Sensibilisierung und auch einem Anstieg der Meldung von Datenschutzverletzungen, die bei den Versicherern wiederum zu erhöhten Schadenvolumina führen werden.

Steigender Bedarf bei Cyber-Policen

25 Prozent der Unternehmen planen laut einer aktuellen Hiscox-Studie in den nächsten 12 Monaten eine Cyber-Versicherung abzuschließen. In Zeiten von IT-Sicherheitsgesetz, Datenschutzgrundverordnung und Verhandlungen zur ePrivacy-Verordnung rückt das Thema Cyber-Sicherheit in der öffentlichen Wahrnehmung und auf der Agenda der meisten Unternehmen weiter nach oben.

Individuelles Risikomanagement und Krisenbewältigung gefragt

Unsere Erfahrung als Pionier der Cyberversicherung in Deutschland hat gezeigt, dass den neuartigen Bedrohungen aus dem Netz am besten mit einer aktiven und vorausschauenden Auseinandersetzung mit dem Thema beizukommen ist. Mehr und mehr Unternehmen suchen nach Lösungen, ihr Cyber-Risiko zu bewerten und zu managen. Deshalb verzeichnen wir einen starken Anstieg bei Cyber-Policen und bieten mit Hiscox CyberClear noch besseren Schutz und Unterstützung an. Da im Ernstfall jede Minute zählt, stellt Hiscox jedem versicherten Unternehmen einen individuellen Krisenplan zur Verfügung. Außerdem bieten wir jedem Mitarbeiter eine spezielle Cyber-Schulung zum sicheren Umgang in der digitalen Welt an, in der wir jedes Jahr unsere Erfahrungen aus der Schadenpraxis einfließen lassen. So reduzieren wir Vorfälle und helfen den Kunden, die Krise besser zu managen.

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Fallbezogener Einsatz von Experten mit CyberClear

Rund die Hälfte aller deutschen Unternehmen (48%) hatte im vergangenen Jahr schon mit einem Cyber-Vorfall zu kämpfen. Besonders hilfreich ist aus unserer Erfahrung der fallbezogene Einsatz von Experten: Bereits im Verdachtsfall kann sich das betroffene Unternehmen unverzüglich an die durchgängige Notfall-Hotline von HiSolutions wenden. Unser exklusiver Partner und IT-Sicherheitsexperte hilft, das Problem schnellstmöglich zu identifizieren und die richtigen Schritte einzuleiten, um den Fall aufzuklären und den Schaden möglichst gering zu halten. Im Nachgang prüft die IT-Forensik, ob, wann und in welchen Bereichen des IT-Systems Daten abgeflossen sind und schließt eventuelle Sicherheitslücken.

Sind personenbezogene Daten Dritter abgeflossen, ist jedes Unternehmen verpflichtet, den Sachverhalt Datenschutzbehörden innerhalb von 72 Stunden und den Betroffenen zu melden. Um den vielfältigen Pflichten fristgerecht nachzukommen, stellen wir spezialisierte Datenschutz-Anwälte, die den Kunden beraten oder die Kommunikation mit den Behörden übernehmen. Da alle Dateninhaber informiert werden müssen, übernimmt Hiscox die Kosten für die Schaltung einer Datenverlust-Meldung in Massenmedien oder die Kosten für ein Call-Center, an das Betroffene Rückfragen stellen können, wenn sie per Mail informiert wurden. Sollte der Vorfall öffentlichkeitswirksam sein, unterstützt die Police ebenfalls, indem PR-Profis hinzugezogen werden. Außerdem deckt Hiscox aus diesem Vorfall entstandene berechtigte Haftpflichtansprüche sowie die Abwehr unberechtigter Forderungen. Mit diesem Allround-Paket, das fallbezogen zur Anwendung kommt, sind Unternehmen für den Ernstfall gewappnet.