Schadensumme 170.00 Euro
Eine neu entdeckte Schwachstelle in einer CRM-Software einer Werbeagentur nutzt ein Hacker, um sich Zugriff auf die Systeme zu verschaffen, die Daten umfassend zu verschlüsseln und eine Lösegeldforderung zu stellen. Der Versicherungsnehmer meldet sich unmittelbar bei der Hiscox Cyber-Hotline, wo Cyber-Experten die Art der Attacke sowie den Schaden am IT-System analysieren. Die eingeleitete Forensik stellt einen umfassenden Abzug der Daten vor der Verschlüsselung fest. Nach einer Analyse der vorhandenen Datensicherung wird diese mit einem sicheren Verfahren eingespielt. Die Zahlung des Lösegeldes kann somit vermieden werden. Zusätzlich wird mit Hilfe von Spezialanwälten die notwendige Meldung an die Datenschutzbehörden und die Information der betroffenen Kunden abgestimmt und vorbereitet. Der Versicherungsnehmer ist nach nur fünf Tagen wieder arbeitsfähig, die Betriebsunterbrechung wird umgehend über die vertraglich vereinbarte Tagespauschale reguliert. Eine langwierige Prüfung und der Nachweis des tatsächlichen Ausfallschadens entfallen komplett. Hiscox erstattet zudem die Kosten für die Forensik und die Daten- und Systemwiederherstellung von ca. 50.000 Euro, Rechtsberatungs- und Informationskosten belaufen sich auf weitere 35.000 Euro
- Die Cyber-Versicherung springt ein. Hiscox bezahlt den Schaden.
Hinweis: Die Cyber-Betriebsunterbrechung kann optional als Zusatzbaustein zur Cyber-Eigenschaden und Cyber-Haftpflichtversicherung hinzugebucht werden. Für Unternehmen bis 2,5 Mio. Euro Jahresumsatz erfolgt die Entschädigung über eine Tagespauschale.